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		<title>Identität | Walsertum</title>
		<link>https://www.wir-walser.ch/?id=31</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:42:12 +0200</pubDate>
		<category>Walsertum</category>
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			<link>https://www.wir-walser.ch/die-walser/identitaet&amp;entry_id=21</link>
			<title></title>
			<description>&lt;p&gt;Einen Walser, eine Walserin erkennt man nicht an ihrem Äussern, selbst wenn gewisse Vorstellungen von hochgewachsenen Leuten mit blauen Augen und rötlichblonden Haaren, mit gemächlich-weitem Schritt und zurückhaltendem, verschlossenem Charakter noch heute in manchen Köpfen herumspuken. Dass Blut ein &amp;laquo;ganz besonderer Saft&amp;raquo; sei, hat schon Goethe festgestellt, dass &amp;laquo;Walserblut&amp;raquo;, in welchem angeblich die Blutgruppe 0 vorherrscht, noch besonderer sei, ist mindestens nicht ganz unumstritten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Walser waren während Jahrhunderten als Bauern und Säumer tätig. Dies führte dazu, dass in den Walsergebieten gleiche oder ähnliche Arbeitsweisen und -geräte entwickelt wurden. Die Rede ist z. B. von der gekrümmten Sense, vom System der Heutrocknung und des Heuzugs im Winter, sowie von verschiedenen Holzgeräten in der Milchverarbeitung...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die private Einzelsennerei, die heute zugunsten des rentableren Genossenschaftsbetriebes beinahe verschwunden ist, kann als &amp;laquo;Walser Merkmal&amp;raquo; bezeichnet werden, das von der Walliser Urheimat bis in die östlichsten Niederlassungen Vorarlbergs anzutreffen war. Wir kennen auch übereinstimmende Sagenmotive und -gestalten wie etwa die wilden Mannli, das Toggi oder die Totenzüge. Zudem war den Walsern die Verehrung des heiligen Theodul, eines der ersten Walliser Bischöfen gemeinsam.&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 00:00:00 +0100</pubDate>
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